Loading...

Tepezcohuite - Baum der Haut

   Er hat uns geholfen, er wird auch Ihnen helfen!

Der Tepezcohuite-Baum (lies: ,,Tepezcohuite") gehört zur Familie der Mimosengewächse, man findet Namen wie Mimosa tenuiflora, syn. Mimosa hostilis. Aufgrund seiner heilenden Eigenschaften, vor allem im Bereich der Kosmetik und der Regeneration, wird er als "Hautbaum" bezeichnet. In der alten Maya-Kultur galt sie als heilig und trug den Beinamen "schwarzes Wunder".

Es handelt sich um einen immergrünen, dornigen Strauch, der im Nordosten Brasiliens und im Norden und Süden Mexikos beheimatet ist, wo er "Jurema Preta" - schwarze Jurema - genannt wird. Er hat 3-5 cm lange gefiederte Blätter und weiße, duftende Blüten, die in zylindrischen Rispen wachsen. Die Frucht ist eine 2-3 cm lange Schote, die bei der Reife in 4-6 Teile zerbricht. Der Baum ist in einer Höhe von 50-600 m über dem Meeresspiegel beheimatet, er wird bis zu 8 m hoch und lebt 4-6 Jahre ohne Befruchtung. Die Rinde und das Öl dieses Baumes werden hauptsächlich zur Herstellung von Salbe verwendet - TEPEZCOHUITE POMADE ARBOL DE VIDA = übersetzt aus dem Spanischen - Tepezcohuite Baum des Lebens.

 MIMOSA TENUIFLORA neboli citlivka stydlivá

Diese Pflanze ist in der Tschechischen Republik in Form einer Zimmerpflanze zu finden, die für ihre ungewöhnliche Reaktion auf Berührung bekannt ist. Diese 30 - 60 cm hohe holzige Pflanze hat handförmig gefiederte Blätter, die sich bei Berührung und auch beim abendlichen Einschlafen zusammenfalten. Am Morgen, mit den ersten Sonnenstrahlen, entfaltet die Pflanze ihre Blätter wieder. Die Blätter hängen auch mit dem Stängel herab, der stachelig ist. Dieser Anblick wird jedoch vom Sensibilisator geboten, es sei denn, er befindet sich an einem kühlen Standort oder wird übermäßig bewässert. Die Empfindlichkeit wird auch durch das Alter der Pflanze beeinflusst. Mit zunehmendem Alter nimmt die Empfindlichkeit gegenüber Berührungen ab. Sobald die Pflanze keine Irritation mehr empfindet, öffnet sie ihre Blätter wieder weit, um bewundert zu werden. Wenn die Pflanze vom Frühjahr bis zum Herbst richtig gepflegt wird, erscheinen am Ende der Zweige violette, quastenähnliche Blüten, aus denen sich später Samen bilden.